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Zur Geschichte unserer Kirche

 

1167 stand an dieser Stelle bereits eine Kapelle

 

1217 Baubeginn der jetzigen Kirche. Der Baustil entsprach einer typisch westfälischen Stadtkirche des 13. Jahrhunderts, wie sie die ins Land einwandernden Westfalen in den meisten mecklenburgischen Städten errichtet haben.

Erwähnung der beiden Pfarrer Siegfried und Rötger in katholischer Zeit besaß die Kirche 12 Nebenaltäre und den Laienaltar. An diesen taten 12 Priester ihren Dienst.

 

1534 Priester J.Krutzemann hielt eine Predigt im evangelischen Stil - Er wurde versetzt

 

1627 Durch eine Explosion wurde die Kirche bis auf die Grundmauern und Pfeiler zerstört. Kaiserliche Truppen vernichteten die Orgel und die Gruften.

 

1657 Beginn des Wiederaufbaus der Kirche durch den in Güstrow weilenden französischen Architekten Philippe Dienssart.

 

1677 Die Kirche erhielt eine neue Orgel und war wieder in einem würdigen und dem Gottesdienst angemessenen Stand.

 

1709 Ein verheerender Brand vernichtete fast die gesamte Stadt und zerstörte auch die Kirche.

 

1711 Nach der Anfuhr von Bauholz hätte der eigentliche Wiederaufbau beginnen können. Weder die Stadtkassen noch der Schweriner Herzog verfügte über das Geld.

Das Bauholz wurde anderweitig verwendet oder verschwand spurlos.

 

1717 Unter Leitung des Architekten Knesebeck wurde mit dem Wiederaufbau begonnen.

Der Wiederaufbau erfolgte nach den Kirchenbaugrundsätzen, entwickelt vom Schweriner Hofbaurat L. Sturm. Die Seitenkapellen am Turm wurden abgerissen.

An der Süd- und Nordseite wurden die Anbauten errichtet. Für die Inneneinrichtung wurde eine frühbarocke Kanzel und ein, ein wenig jüngerer, hochbarocker Altar beschafft. Sie stehen heute in den beiden Seitenschiffen.

 

1788 Die Kirche bekommt eine neue Orgel.

 

1804 Für die Kirche wird die Turmkugel mit der Windfahne angefertigt und montiert.

 

1860 - 1865 Der alte, baufällige Chor wird abgerissen und aus dem rechteckigen Bau wird eine Langschiffkirche.

Aus dieser Zeit stammen auch die großen Altarleuchter.

 

1892 Eine neue Orgel (die Jetzige), von Friedrich Friese, wird eingebaut.

 

1960 Zwei neue Glocken werden für die Kirche gegossen.

 

1978 / 1979 Durch ein Sonderbauprogramm ist es möglich, den Turm mit Mansfelder Kupfer neueinzudecken und die gesamte Außenhaut der Kirche zu erneuern.

Auch die baufälligen Dächer werden neueingedeckt.

1985 Das Gemeindezentrum, eine Konstruktion von dem Architekten Hartung aus Glas und Stahl, entsteht im Innenraum der Kirche.

 

1990 Weitere Befestigung des Turmes.

 

1994 Nach zweijähriger Reparatur ist die Orgel wieder bei besten Tönen.

 

1997 Der Kirchengemeinderat beschließt die weitere Restaurierung.

 

2004 Sanierung des Nordflügels und Einbau des Barockaltars

 

2005 Sanierung Turmaufstieg und Glocken sowie Uhr mit Schlagwerk

 


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Kirche Boizenburg


Kontakt:

Evangelische Kirche St. Marien und Jakobus

Kirchplatz 7,

19258 Boizenburg/Elbe

Tel.: 038847 / 52090

Fax: 038847 / 37620

Email: boizenburg@kirchenkreis-parchim.de

 

 

 


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