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Kirchgemeinde Körchow
Die Kirchgemeinde Körchow hat etwa 370 Gemeindeglieder in den Dörfern Körchow, Perdöhl, Zühr, Helm, Schwaberow und Grünhof. Die gemeinsame Kirche in Körchow ist ein Feldsteinbau im romanischen Stiel, die in der Mitte des 13. Jahrhunderts als Wehrkirche erbaut wurde. Der massige Westturm ist durch eine leicht spitzbogige große Öffnung mit dem Schiff verbunden. Im Schiff finden sich zwei Kreuzgewölbe von ungleicher Länge und ein 1914 eingezogener Rechteckchor. Die Orgel, die sich im Turmgewölbe befindet, ist 1914 von Marcus Runge erbaut und nach ihrer Zerstörung 1945 im Jahre 1958 wieder aufgebaut worden. Der barocke Altar zeigt ein Gemälde des auferstandenen Christus.
Im Kirchdorf Körchow, das bereits 1194 erwähnt wurde, findet sich auch das historische Pfarrhaus und der Friedhof der Gemeinde.
Öffnungszeiten:
Die Besichtigung der Kirche ist möglich. Den Kircheschlüssel bekommen Sie im Pfarrhaus links gegenüber, bei Familie Muschick (Theodor-Kliefoth-Str. 11) oder bei Familie Hausmann (Dorfstr. 10).
Kirchgemeinde Camin(mit Marsow)
Die Kirchgemeinde Camin hat ca. 590 Gemeindeglieder. Sie umfasst die Dörfer Albertinenhof, Camin, Dodow, Goldenbow, Kogel, Kützin, Marsow, Rodenwalde, Vietow und Wulfskuhl. Zur Gemeinde gehören die Kirchen in Camin und Marsow, sowie zwei Friedhöfe.
Die Kirche zu Camin ist im neugotischen Tudorstil erbaut und 1855 eingeweiht worden. Die vorherige Steinkirche ist durch Unwetter stark beschädigt gewesen. Der Backsteinturm vor dem Westgiebel weist noch mittelalterliche Reste auf. Im Innern weisen Vierung und der polygonale Chor auf ein reich entwickeltes Sterngewölbe hin. Im Langhaus findet sich hingegen ein einfaches Sterngewölbe. Die Orgel ist 1855 von F. W. Winzer gebaut und 1921 von Marcus Runge restauriert worden. In der Mitte des Altares findet sich das Bild des betenden Heilandes im Garten Gethsemane von C. Camow. Rechts ist der Evangelist Johannes und links vermutlich der Apostel Paulus zu sehen.
Der Ort Marsow wurde 1190 als zu Werner von Marsow gehörend erwähnt. Die dortige Feldsteinkirche wurde nach 1341 aus Chor und Langhaus erbaut. Der Turm mit seiner achteckigen Laterne und der Zwiebelhaube wurde 1911 aufgesetzt. Das Innere der Kirche ist mit aufwendigen Wandmalereien versehen, die sich auch an den zwei spitz auslaufenden Schildbögen finden. Im Chorraum finden sich Bilder von Mose mit den Gebotstafeln, vom letzten Abendmahl, der Stadt Jerusalem und vielem mehr. Der Altaraufsatz ist mit einem Ölgemälde des Gekreuzigten versehen und stammt von 1725. Des weiteren gibt es eine Barockkanzel und ein Taufbecken von 1834.
Die Friedrich Friese Orgel ist 1908 gekauft und von Marcus Runge 1912 aufgestellt worden.
Öffnungszeiten:
In Marsow ist die Besichtigung der Kirche möglich. Den Kirchenschlüssel bekommen Sie beim Küster Herrn Klaus-Peter Wulff (Kirchstr. 25, ehem. Dorfstr. 13).
Die Internetseite des Fördervereins zur Erhaltung der Feldsteinkirche Marsow e. V. finden Sie unter
www.feldsteinkirche-marsow.de
Kirchgemeinde Dreilützow
Das Dorf Dreilützow wurde 1230 erstmalig erwähnt. Die Pfarre wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts gegründet. Die Kirche in Dreilützow ist ein rechteckiger, mit Strebepfeilern bewehrter, Feldsteinbau. Der Holzturm aus dem 18. Jahrhundert wurde 1973 durch Blitzschlag beschädigt und ist 1976/77 erneuert und bis an den First des Schiffes herangebaut worden. Das Schiff ist im Inneren mit einem zweijochigen Kreuzrippengewölbe überspannt. Auf der Empore findet man die reich geschnitzte Barockorgel von 1708. Die Orgel ist 2005 bei der Firma Jehmlich in Dresden restauriert, zurückgebaut und mit einem Gebläsemotor versehen worden. Eine ihrer Besonderheiten ist das neu eingebaute Zungenregister (Zinke 8´´´´). Altar und Kanzel, die früher eine Einheit bildeten, sind in neuerer Zeit getrennt worden. Das heutige Altarbild ist, als Auftragsarbeit der Gemeinde, 1970 von Isrun Lange gemalt worden.
Die Kirchgemeinde hat etwa 200 Glieder, die in den beiden Dörfern Dreilützow und Luckwitz wohnen. Neben der Kirche gehört zur Gemeinde auch noch der im Dorf Dreilützow liegende Friedhof.
Öffnungszeiten:
Die Besichtigung der Kirche ist möglich. Den Kirchenschlüssel bekommen Sie bei Familie Torweihe (Lindenweg 13, links gegenüber dem Kircheneingang).

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